Alle Beiträge von Tierhilfe Weidenberg

Danke

Wir möchten uns bei den vielen Spendern bedanken, die uns Sachspenden und Geldspenden die letzten Wochen gebracht bzw. überwiesen haben.

Über unsere Wunschliste bei AMAZON kamen erst gestern und heute wieder mehrere Pakete mit Futter und Katzentoiletten und verschiedenen Zubehör bei uns an.

Im Namen unserer Tiere sagen wir herzlichen Dank. Da wir nicht wissen, ob wir die Namen veröffentlichen dürfen, haben wir uns entschieden, hiermit ein allgemeines Dankeschön zu sagen. Besonders nett finden wir den Beitext einer AMAZON Spende :

Anstatt Ostergeschenken, wollen meine Kinder und ich den Tieren was Gutes tun.

Wir denken dem ist nichts hinzuzufügen.

Drei süße Farbmaus-Jungs

Wer Mäuse hat, braucht keinen Fernseher mehr! Die putzigen Kerle zu beobachten, bringt Beschäftigung für Stunden, vorausgesetzt, sie haben das richtige Zuhause, nämlich eine ausreichend große Voliere mit reichlich Versteck-, Kletter- und Spielmöglichkeiten.

Die sozialen Tiere müssen in Gruppen leben. Passenderweise ist unsere 3er-Männer-WG bereits aneinander gewöhnt und wird auch nur gemeinsam vermittelt.

Die Mäuse stammen aus dem illegalen Großtransport vom Oktober aus dem Tierheim Amberg und wurden zunächst im Tierheim Selb aufgenommen, dort tierärztlich durchbehandelt und kastriert. Sie dürften jetzt also ca. 5 bis 6 Monate alt sein.

Nachdem die kleinen Kerle davor bewahrt wurden, als Futtertiere zu enden, sollen sie nun ein schönes End-Zuhause bekommen, idealerweise bei einem mäuseerfahrenen Halter.

 

Traum-Team Harvey und Fiona

Ein neues Zuhause  suchen unsere beiden Findelkinder vom vergangenen Herbst, Harvey (weiß-braun getigert) und Fiona (schwarz).

Beide sind jetzt ca. 7 bis 8 Monate alt, wurden uns damals als Babys gebracht und auf der Pflegestelle erst mal aufgepäppelt. Sie sind zwar keine Geschwister, haben sich aber dennoch so lieb aneinander gewöhnt, dass wir sie auch nicht trennen möchten.

Vom Charakter her sind sie dennoch unterschiedlich. Harvey ist ein kleiner Entdecker, der alles in seiner Umwelt erst mal erkunden muss, dabei auch gerne Menschen beklettert. Fiona ist eher die zurückhaltende Diva, die nur dann kein Zurückhalten kennt, wenn sie irgendwo frisch gewaschene Wäsche riecht. Dann muss ihre Pflegemama sie meistens aus irgendwelchen Schränken raus holen. 🙂 Doch beide lieben es gleichermaßen, ausgiebig zu kuscheln, miteinander und mit ihrer Bezugsperson.

Gerne können Harvey und Fiona bei Interesse auf ihrer Pflegestelle in Pegnitz besucht werden. Vermittelt werden sie, wie immer, nach Vorkontrolle und gegen Schutzvertrag und -gebühr. Beide sind geimpft und tierärztlich untersucht. Harvey ist kastriert und Fioina wird demnächst kastriert  werden. Bitte bei Interesse über unser Vermittlungs-Handy unter 0175/9178796 anrufen (ggf. Nachricht auf Mailbox hinterlassen, wir melden uns dann zurück).

Olaf, das Weihnachtswunder!

An Weihnachten gehört es für viele noch immer zur Tradition, sich einen Braten zu „gönnen“. Beim „Fest der Liebe“ werden oft manche vergessen – die Tiere! Auch Kaninchen kommen in Form eines „Hasenbratens“ gern mit Kloß und Rotkraut auf den Teller.
Auch Olaf und drei seiner Artgenossen hätte dieses Schicksal um ein Haar ereilt, denn ihr Züchter hatte beschlossen, seinen Bestand der Rasse „Weiße Wiener“ aufzugeben. Ernsthaft hatte er sie, obwohl sie nur zu den mittelgroßen Rassen gehören, zur Schlachtung angeboten. Eines der Tiere war offensichtlich krank und so wurde Kerstin Zeitler, die auch als Pflegestelle für uns tätig ist, auf den Fall aufmerksam.
Die Kaninchen konnten von ihr herausgeholt werden und so kam Olaf heute zu Stefanie Lippold, die sich als Pflegestelle um ihn kümmern wird, bis wir ein Zuhause für ihn finden.
Die Bilder sprechen für sich, denn obwohl Olaf bisher in trauriger Einzel-Buchtenhaltung leben musste, ist er menschenbezogen und liebebedürftig. Als würde er spüren, dass er buchstäblich in letzter Sekunde dem Tod entkam.
In einiger Zeit wünschen wir uns für Olaf natürlich dann ein wunderschönes Zuhause mit viel Auslauf und mindestens einem Artgenossen zum Kuscheln und Herumtoben! Anfragen nehmen wir auch gerne schon an, jedoch wird vor Weihnachten kein Tier mehr von uns vermittelt, denn selbstverständlich sind diese keine Geschenke und Olaf muss sowieso erst noch die Quarantänezeit durchlaufen, geimpft und kastriert werden.
Jetzt darf er erst mal sein erstes Weihnachtsfest in Sicherheit verbringen und bekommt von seiner Pflege-Mama sicher eine Extra-Karotte und ein paar Erbsenflocken zur Feier des Tages!

Ein Licht der Hoffnung

Am Samstag, 16. Dezember 2017, beteiligten wir uns in Pegnitz an der Mahnwache, die im Rahmen des bundesweiten Mahnwachen-Aktionstags „Ein Licht der Hoffnung“ stattfand.
Dabei gedachten wir der Tiere, die vor allem zu Weihnachten ihr Leben für uns lassen müssen – ob in den Schlachthäusern, für Pelz, Leder usw. oder denen, die auf den Straßen bei uns und anderswo sterben, weil niemand sich um sie kümmert. 

Fundkatze aus Goldmühl – leider verstorben

Diese ca. 1 – 2 Jahre alte Katze wurde am Dienstag (05.12.2017) abends in Goldmühl eingefangen und uns übergeben. Der Tierarzt hatte ihr erst mal eine Aufbauspritze gegeben und auf der Pflegestelle in Weidenberg hat sie gefressen und sich erst mal im aufgeheizten Zimmer eingekuschelt und geschlafen. Am Folgetag waren wir mit ihr noch einmal in der Tierklinik und sie bekam eine Infusion und das Blut wurde untersucht. Sie war klein und zierlich, sehr abgemagert und von der längeren Zeit auf der Straße durch verheilte Narben gekennzeichnet. Allerdings war sie von Anfang an zutraulich und hat geschnurrt, wenn man sie auf den Schoss genommen hat. Sie muss also jemanden gehört haben. Wir möchten den Besitzer finden, um ihm leider sagen zu müssen, dass sie die letzte Nacht nicht überlebt hat.
Wir haben ihr noch den Namen Emmi gegeben, damit, wenn wir sie beerdigen, wenigstens ein Name auf dem Grab steht.
Es wäre schön, wenn man den ehemaligen Besitzer finden würde, denn wir denken, diese Katze hat es verdient, dass dieser zwar eine traurige Nachricht bekommt, aber so die Gewissheit hat, was mit ihr passiert ist und dass sie zumindest die Liebe und Hilfe von Menschen in den letzen 40 Stunden ihres Lebens erfahren hat.