Archiv für den Monat: Dezember 2017

Olaf, das Weihnachtswunder!

An Weihnachten gehört es für viele noch immer zur Tradition, sich einen Braten zu „gönnen“. Beim „Fest der Liebe“ werden oft manche vergessen – die Tiere! Auch Kaninchen kommen in Form eines „Hasenbratens“ gern mit Kloß und Rotkraut auf den Teller.
Auch Olaf und drei seiner Artgenossen hätte dieses Schicksal um ein Haar ereilt, denn ihr Züchter hatte beschlossen, seinen Bestand der Rasse „Weiße Wiener“ aufzugeben. Ernsthaft hatte er sie, obwohl sie nur zu den mittelgroßen Rassen gehören, zur Schlachtung angeboten. Eines der Tiere war offensichtlich krank und so wurde Kerstin Zeitler, die auch als Pflegestelle für uns tätig ist, auf den Fall aufmerksam.
Die Kaninchen konnten von ihr herausgeholt werden und so kam Olaf heute zu Stefanie Lippold, die sich als Pflegestelle um ihn kümmern wird, bis wir ein Zuhause für ihn finden.
Die Bilder sprechen für sich, denn obwohl Olaf bisher in trauriger Einzel-Buchtenhaltung leben musste, ist er menschenbezogen und liebebedürftig. Als würde er spüren, dass er buchstäblich in letzter Sekunde dem Tod entkam.
In einiger Zeit wünschen wir uns für Olaf natürlich dann ein wunderschönes Zuhause mit viel Auslauf und mindestens einem Artgenossen zum Kuscheln und Herumtoben! Anfragen nehmen wir auch gerne schon an, jedoch wird vor Weihnachten kein Tier mehr von uns vermittelt, denn selbstverständlich sind diese keine Geschenke und Olaf muss sowieso erst noch die Quarantänezeit durchlaufen, geimpft und kastriert werden.
Jetzt darf er erst mal sein erstes Weihnachtsfest in Sicherheit verbringen und bekommt von seiner Pflege-Mama sicher eine Extra-Karotte und ein paar Erbsenflocken zur Feier des Tages!

Ein Licht der Hoffnung

Am Samstag, 16. Dezember 2017, beteiligten wir uns in Pegnitz an der Mahnwache, die im Rahmen des bundesweiten Mahnwachen-Aktionstags „Ein Licht der Hoffnung“ stattfand.
Dabei gedachten wir der Tiere, die vor allem zu Weihnachten ihr Leben für uns lassen müssen – ob in den Schlachthäusern, für Pelz, Leder usw. oder denen, die auf den Straßen bei uns und anderswo sterben, weil niemand sich um sie kümmert. 

Fundkatze aus Goldmühl – leider verstorben

Diese ca. 1 – 2 Jahre alte Katze wurde am Dienstag (05.12.2017) abends in Goldmühl eingefangen und uns übergeben. Der Tierarzt hatte ihr erst mal eine Aufbauspritze gegeben und auf der Pflegestelle in Weidenberg hat sie gefressen und sich erst mal im aufgeheizten Zimmer eingekuschelt und geschlafen. Am Folgetag waren wir mit ihr noch einmal in der Tierklinik und sie bekam eine Infusion und das Blut wurde untersucht. Sie war klein und zierlich, sehr abgemagert und von der längeren Zeit auf der Straße durch verheilte Narben gekennzeichnet. Allerdings war sie von Anfang an zutraulich und hat geschnurrt, wenn man sie auf den Schoss genommen hat. Sie muss also jemanden gehört haben. Wir möchten den Besitzer finden, um ihm leider sagen zu müssen, dass sie die letzte Nacht nicht überlebt hat.
Wir haben ihr noch den Namen Emmi gegeben, damit, wenn wir sie beerdigen, wenigstens ein Name auf dem Grab steht.
Es wäre schön, wenn man den ehemaligen Besitzer finden würde, denn wir denken, diese Katze hat es verdient, dass dieser zwar eine traurige Nachricht bekommt, aber so die Gewissheit hat, was mit ihr passiert ist und dass sie zumindest die Liebe und Hilfe von Menschen in den letzen 40 Stunden ihres Lebens erfahren hat.

Danke für Erlös am Andreasmarkt und Spenden!

Es ist überwältigend, was grad passiert – vielleicht liegt es an Weihnachten? Eine Welle der Spendenbereitschaft überrollt uns, so dass wir uns gar nicht namentlich bei allen bedanken können.
Zum einen erreichten uns in den letzten Tagen per PayPal und über das Bankkonto einige Geldspenden, auch speziell für unsere Tiere aus dem Amberg-Transport und um die Tierarztkosten für diese zu decken.
Über unsere Amazon-Wunschliste haben wir viele wichtige Sachspenden erhalten, die wir  zum Teil dringend benötigen, u. a. einen Kescher, eine neue Lebendfalle usw.
Darüber hinaus haben sich immer wieder freundliche Menschen gemeldet, die uns große und kleine Dinge vorbei gebracht haben, die wir für unsere Pflegestellen gut brauchen können, wie Einstreu, Futter und diverses Zubehör.
Am vergangenen Sonntag konnten wir beim Verkauf an unserem Stand am Weidenberger Andreasmarkt einen Rekorderlös erzielen.
Wir danken jedem einzelnen Unterstützer von Herzen im Namen unserer Tiere und wünschen allen eine friedliche Vorweihnachtszeit!